Deprimiert nach der Hochzeit?

Bei vielen Brautpaaren stellt sich nach der langen Planungsphase und dem wunderschönen Tag der Hochzeit eine Leere ein. Nach dem Megaprojekt „Hochzeit“, wo monatelang jede freie Minute Brautkleid, Blumen und Sitzordnung gewidmet wird, ist nach einem einzigen Tag auch schon wieder alles vorbei. Doch warum sind eigentlich so viele Brautpaare deprimiert nach der Hochzeit?

Deprimiert nach der Hochzeit: Warum?

Der so genannte „Hochzeitsblues“ – auch „Post Bridal Depression“ genannt – tritt oft wenige Tage nach Hochzeit ein und geht mit Weinerlichkeit und Frustration einher. Wie der Schulabschluss, derHausbau oder ein Karrieresprung ist die Hochzeit für viele ein zeitaufwendiges Projekt, welches oft rund ein Jahr vor dem großen Tag beginnt. Monatelang wird besichtigt, geplant, ausgewählt, gegessen, probiert, budgetiert, diskutiert und organisiert. Insbesondere die Wochenenden sind dicht gefüllt mit Hochzeitsplanungen. Und dann ist nach einem einzigen Tag innerhalb weniger Stunden auf einmal alles vorbei. Ein Gefühl der Leere entsteht. Hinzu kommt, dass nach der Hochzeit auch die vielen Rechnungen eintrudeln. Und nicht selten nehmen Paare für ihre Traumhochzeit sogar Schulden auf. Ein anderer Grund für eine Post Bridal Depression: Zweifel. Verheiratet zu sein ist plötzlich zur Realität geworden.

Deprimiert nach der Hochzeit: Was tun?

Um der Depression nach der Hochzeit erst gar keine Chance zu geben, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um vorzubeugen.

  1. Rechnungen vor der Hochzeit bezahlen: Lasst euch eure Hochstimmung nach der Hochzeit nicht durch die vielen Rechnungen trüben, sondern versucht möglichst alle Dienstleister vor dem großen Tag zu bezahlen.
  2. Feiert über ein gesamtes Wochenende: Ladet eure Gäste am Tag nach der Hochzeit zu einem Brunch, Aperitif oder zum Grillen ein. So könnt ihr euch auch am Tag danach noch über eure große Feier austauschen und das schöne Gefühl länger auskosten.
  3. Sucht euch ein neues Projekt: Dekoriert die Wohnung neu, startet euren eigenen Blog, macht eine große Reise, lernt eine Fremdsprache oder sucht euren Traumjob.
  4. Verplant eure Wochenenden mit Ausflügen oder Städtetrips.
  5. Behaltet kleinere Rituale von der Hochzeit bei: Geht regelmäßig zur Maniküre und Pediküre und gönnt euch hin und wieder einen Wellnesstag.
  6. Genießt das Eheleben. Schafft euch gemeinsame Traditionen als Paar und genießt die neu gewonnene Zweisamkeit. Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um sich eine gemeinsame Ruhezeit zu gönnen.
  7. Organisiert einen Foto- bzw. Videoabend: Ladet Familie und enge Freunde ein, um eure Hochzeitsfotos bzw. euer Hochzeitsvideo gemeinsam zu schauen. Jeder wird dabei eine Anekdote zu erzählen haben und ihr werdet euer Fest nochmals mit anderen Augen sehen.
  8. Bleibt aktiv: Besonders Bräute haben sich vor der Hochzeit mehr um sich selbst gekümmert. Viele haben mehr Sport gemacht, sich Massagen gegönnt oder regelmäßig Wellnesstage eingelegt. Behaltet diese neu gewonnen Gewohnheiten bei.
  9. Deprimiert nach der Hochzeit? Redet darüber! Tagelang im Pyjama auf der Couch zu Lümmeln, wird das Problem nicht ändern. Sprecht gemeinsam über eure Gefühlslage und erzählt offen, wie ihr die Zeit nach der Hochzeit erlebt.
  10. Plant einen Freundinnen-Tag ein: Besonders die Freundinnen der Braut sind in die Hochzeit oft stark eingebunden. Nehmt euch daher nach der Hochzeit Zeit, um euch mit Freundinnen zu treffen, die eure Hochzeit tatkräftig unterstützt haben. Ladet diese als kleines Dankeschön z.B. zu einem gemeinsamen Wellnesstag ein.

Unser tietheknot-Tipp: Deprimiert nach der Hochzeit zu sein, ist nichts, wofür man sich schämen müsste. Sprecht auch mit Brautpaaren in eurer Umgebung, wie sie die Situation nach ihrer Hochzeit empfunden haben.

Linktipp: Projekte nach der Hochzeit

Auch nach der Hochzeit gibt es noch viel zu tun. In unserer praktischen Checkliste haben wir euch die wichtigsten 2Dos nach der Hochzeit zusammengefasst.

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