Wann ist der beste Monat zum Heiraten?

Nach der Verlobung geht es an die Hochzeitsplanung. Die erste Frage, die sich dabei viele Brautpaare stellen: Wann ist eigentlich der beste Monat zum Heiraten? Und welcher Hochzeitsmonat passt eigentlich zu uns? In unserem Hochzeitskalender verraten wir euch alle Vorteile, die das Wetter so mit sich bringt.

Wann ist der beste Monat zum Heiraten?

Die Hochsaison für Hochzeiten in Deutschland und Österreich sind die Monate von Mai bis September. Viele Brautpaare versprechen sich von den Sommermonaten schönes Wetter, Sonnenschein und die Möglichkeit, eine Hochzeit im Freien feiern zu können. Aber warum nicht auch eine andere Jahreszeit zum Heiraten in Betracht ziehen? Wir zeigen euch die verschiedenen Vor- und Nachteile der einzelnen Hochzeitsmonate.

Die Hochzeit im Frühling von März bis Mai

Viele Veranstaltungsorte, die während der Wintermonate geschlossen blieben, öffnen im März und April wieder. In diesen Monaten profitieren Brautpaare oft on Nebensaisonpreisen. Außerdem kann die Hochzeitsgesellschaft bei gutem Wetter die Terrasse, den Innenhof oder den hauseigenen Garten mitnutzen.

Das Wetter im Frühling zeigt sich jedoch oft noch von seiner wechselhaften Seite. Die Gefahr ist groß, dass die Hochzeit hauptsächlich im Innenbereich stattfinden muss. Wer im Frühling im Freien heiraten will, sollte überlegen eine Hochzeit im Ausland zu feiern. Seid ihr flexibel und könnt gut nach drinnen ausweichen, hat auch eine Hochzeit im März und April in Deutschland und Österreich viele schöne Seiten.

Einen Strich durch die Rechnung macht im Frühling jedoch das Osterfest. Denn evangelische oder katholische Pfarrer nehmen während der 40-tägigen Fastenzeit (von Aschermittwoch bis Ostern) zwar Trauungen vor, traditionell gilt die Fastenzeit jedoch als Bußzeit. Feste gelten daher als nicht angebracht. In dieser Zeit werdet ihr in der Kirche außerdem keinen Blumenschmuck finden.

Der beste Monat zum Heiraten ist für viele Brautpaare immer noch der Wonnemonat Mai. Der Mai erzielt im Durchschnitt mehr Sonnenscheinstunden als alle anderen Monate. Gut feiern lässt es sich im Wonnemonat, weil er in der Regel zwei Feiertage hat: den Maifeiertag (1. Mai) und Christi Himmelfahrt (donnerstags) – diese lassen sich ideal für ein verlängertes Wochenende nutzen. Auch Pfingsten fällt meist in den Mai. Der Nachteil: Im Mai beginnt die Hochzeits-Hochsaison! 13 Prozent aller Paare heiraten im Wonnemonat. Beim Heiraten im Mai herrscht großer Konkurrenzkampf um Locations, Hochzeitsfotografen, Bands, DJs etc.

 

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Die Sommerhochzeit im Juni, Juli und August

Nun fällt der Startschuss für Feste im Freien: Der Juni bietet beste Wetterbedingungen: Viele Sonnenstunden, wenig Regen und angenehme Temperaturen. Doch wie auch der Wonnemonat Mai, zählt auch der Juni zu den beliebtesten Hochzeitsmonaten. Hochzeitslocations und -Dienstleister müssen daher bereits sehr früh gebucht werden – in der Regel mindestens ein Jahr im Voraus. Und auch die Preise können teurer sein als in der Nebensaison.

Juli und August – Ferienzeit! Die Wetter-Auswertungen der letzten 100 Jahre zeigen, dass die heißesten Tage des Jahres meist in der Julimitte auftreten. Die Temperaturen erreichen ihren Höchststand. Und: Schwere Gewitter mit hohen Niederschlagsmengen sind jederzeit möglich! Gebt also acht, dass euer Brautkleid für hohe Temperaturen geeignet ist, wenn ihr im Juli bzw. August heiraten wollt und dass ihr auch in den Innenbereich der Location ausweichen könnt, wenn euch ein Regenguss überrascht.

Außerdem solltet ihr sorgfältig über die Wahl eures Brautkleids, der Torte und des Desserts nachdenken – insbesondere, wenn die Hochzeit vorwiegend im Freien stattfinden soll. Die Hochzeitsgäste freuen sich über leichte Gerichte wie Salate, Fisch oder Huhn. Auch gut geeignet sind Kaltschalen, geeiste Suppen und Eis-Desserts und -Torten.

Die Sommermonate sind natürlich auch die klassische Zeit der Schulferien. Daher solltet ihr so früh wie möglich eure Gäste zur Hochzeit einladen.

 

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Heiraten im Herbst: September bis Oktober

Im September neigt sich sie die Hochzeitshochsaison langsam dem Ende. Damit endet auch der große Konkurrenzkampf der Brautpaare um Locations, Dienstleister und Kirchen. Auch die Schulferien vorbei. Nach einem – hoffentlich – guten Sommer habt ihr eine sanfte Bräunung. So macht das Heiraten im September Spaß. Ab dem 22. bzw. 23. September beginnt der Herbst und die Tage werden ganz allmählich kürzer. Im September ist das Wetter oft noch warm und sonnig. Und so herrlich ein milder Altweibersommer sein kann – die Nächte können sehr kühl werden. Der September ist oft ein guter Kompromiss zwischen heißem Sommer und kühlem Herbst.

Im Oktober startet die Zeit des Vollherbstes und die Lichtstimmung ist jetzt eine der schönsten des ganzen Jahres. Die prächtig bunte Herbstnatur bietet zudem eine traumhafte Kulisse für eure Hochzeitsfotos. Dekoriert eure Hochzeitslocation herbstlich mit rostroten Farben und warmen Brauntönen: Orangen, Kürbisse, Nüsse, Kastanien zaubern eine wunderschöne Atmosphäre. Nachts wird es allerdings bereits recht kalt und auch Nebel ist im Oktober nicht ungewöhnlich. Auf eine Kutschfahrt sollten kluge Bräute besser verzichten und zum Brautkleid empfiehlt sich ein wärmender Schal oder eine Stola.

 

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So feierst du eine Winterhochzeit – November bis Februar

Der November markiert den Wendepunkt zwischen Herbst und Winter. Schmackhafte Kürbisse und Maronen, wärmender Glühwein, behagliche Feiern am Kaminfeuer und vielleicht sogar etwas glitzernder Pulverschnee zeichnen diese Jahreszeit aus. Im November gibt es relativ wenige Sonnenstunden, dafür vermehrt Wind sowie Nebel und Hochnebel. Vor allem in den Morgenstunden kann die Sonne hervorblitzen – diese Zeit kann das Brautpaar optimal für Hochzeitsfotos nutzen. Und warum nicht ein wunderbares Feuerwerk vor dem dunklen Novemberhimmel erstrahlen lassen?

Auch der Dezember ist unter vielen Brautpaaren ein beliebter Heiratsmonat. Rund 10 Prozent der Paare in Deutschland geben sich in der Advents- und Weihnachtszeit das Ja-Wort. Kein Wunder, lässt sich das Fest rund um Weihnachten fantastisch stylen: Locations in gemütlicher Holzoptik bei Kerzenschein und Kaminfeuer, strahlende Christbäume und kräftige Farbtupfer in Rot, Grün und Gold. Nicht zu vernachlässigen bei einer Winterhochzeit im Dezember ist die Feierkonkurrenz: Die Adventszeit ist durch viele Familienfeste und Weihnachtsfeiern geprägt. Hinzu kommen die Weihnachtsferien zwischen dem 24. Dezember und dem 6. Januar. Die Wochenende, wo alle Hochzeitsgäste Zeit haben, sind eher rar.

Der Januar zählt nicht unbedingt zu den klassischen Hochzeitsmonaten. Doch da nur etwa 3 Prozent der Paare in Deutschland im ersten Jahresmonat getraut werden, stehen jetzt auch die besten Hochzeitslocations und Dienstleister zur freien Verfügung. Eventuell lassen sich daher auch Rabatte aushandeln und die Hotels bieten attraktive Angebotspakete für die Hochzeitsgäste. Da große Feiern im Januar nach der turbulenten Weihnachtszeit für viele eher ungewöhnlich sind, freuen sich viele jedoch dem grauen Alltag zu entfliehen. Achtung: Lieferanten und Dienstleister sind eventuell über die Feiertage nicht oder nur schwer zu erreichen. Das kann die Hochzeitsplanung für Neujahr erschweren.

Auch im Februar wagen nicht viele Brautpaare den Weg zum Traualtar. Für viele ist er daher nicht unbedingt der beste Monat zum Heiraten. Dennoch funktioniert eine winterliche Trauung bei Kerzenschein und Glühwein natürlich auch im Feber sehr gut. Rund um den 14. Februar (Valentinstag) müsst ihr jedoch darauf achten, dass einige Locations schon gut gebucht sein könnten oder ein eigenes Programm auf die Beine stellen. Auch für Blumen könnten in dieser Zeit höhere Preise anfallen. Außerdem besteht insbesondere im Februar eine größere Gefahr für Schneefall. Dies sorgt zwar für romantische und glitzernde Hochzeitsmomente, kann aber die Anreise der Gäste erschweren. Zudem kann aus dem wunderbaren Pulverschnee schnell ein grauer Schneematsch werden.

 

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Fazit: Wann ist der beste Monat zum Heiraten?

Wie immer gibt es darauf natürlich keine eindeutige Antwort. Jeder Hochzeitsmonat bringt Vor- und Nachteile. Finanziell ist der beste Monat zum Heiraten ein Monat in der Nebensaison (also von Oktober bis März). Die Dienstleister sind noch nicht so gut gebucht und die Preise in der Regel günstiger. In Sachen Wetter kommt es darauf an, was für ein Typ ihr seid und was gut zu euch als Paar passt. Seid ihr passionierte Skifahrer und Snowboarder, dann könnte eine Winterhochzeit genau das richtige für euch sein. Mögt ihr lieber Sommer, Sonne und Sonnenschein, werdet ihr euch beim Heiraten im Sommer wohler fühlen.

Mögt ihr es entspannt und gemütlich, sind Herbst oder Winter gut für euch geeignet. Soll es lieber mit allem Drum und Dran sein und wollt ihr unbedingt im Freien heiraten, ist die Hochsaison im Sommer bestens geeignet.

Linktipp: Hochzeit planen von A bis Z

Informiert euch auch in unserem Beitrag „Hochzeit planen von A bis Z“ über alle wichtige Themen für die Organisation eures großen Tages. Dort findet ihr einen super Überblick, über alle Bereiche, die euch während der Planung beschäftigen werden.

15 praktische Apps & Tools für die Hochzeitsplanung

Wir präsentieren euch 15 tolle Smartphone-Apps, die euch bei der Planung eurer Hochzeit unter die Arme greifen.

Extra-Tipp: Ein Hochzeitsplaner hilft im Hochzeitslabyrinth!

Mit einem Hochzeitsplaner behaltet ihr den Überblick und habt immer einen treuen Begleiter für die Organisation an eurer Seite. Ein Planer in Buchform hat dabei viele Vorteile: Neben vorgefertigten Checklisten habt ihr alle wichtigen Termine, Anproben, Dienstleister, Verkostungen etc. im Blick. Außerdem gibt es genug Platz für Notizen sowie praktische Fächer, um Zeitungsausschnitte, Stoffmuster, Fotos und kreative Ideen aufzubewahren.

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Wann ist der beste Monat zum Heiraten? So findest du deinen Hochzeitsmonat.

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