10 beliebte Hochzeitsbräuche

Keine Hochzeit kommt ohne sie aus: Bräuche und Traditionen, die dem zukünftigen Ehepaar Glück bringen sollen. Wir haben euch 10 beliebte Hochzeitsbräuche übersichtlich zusammengefasst.

10 beliebte Hochzeitsbräuche

Etwas Altes, Etwas Neues, Etwas Blaues, Etwas Geborgtes

Dieser Hochzeitsbrauch zählt zu den beliebtesten und bekanntesten Traditionen bei der Heirat. Am Hochzeitstag sollte die Braut diese vier Dinge bei sich haben:

  • Altes: Familienschmuck, Vintage-Handschuhe, etc. / So wird die Tradition der Familie bewahrt.
  • Neues: Brautkleid, Schmuck, Schuhe, Dessous etc. / Zeichen für Optimismus und eine glückliche Zukunft.
  • Geborgtes: Schuhe, Schmuck, Schleier etc. / Von einem glücklichen Menschen – bringt dem Paar Glück.
  • Blaues: Schuhe, Strumpfband etc. / Symbol für die Jungfrau Maria.

Einzug der Braut mit dem Brautvater

Dieser beliebte Hochzeitsbrauch ist sehr alt und erlebt heute – dank zahlreicher großer Hollywood-Filme – wieder eine Renaissance. Der Vater übergibt vor dem Altar seine Tochter an den künftigen Schwiegersohn.

Die Brautjungfern

Während Brautjungfern heutzutage die Braut am Hochzeitstag unterstützen sollen, waren sie ursprünglich dazu da, böse Geister von der Braut abzulenken. Sie zogen sich schöne Kleider an, um der Braut ähnlich zu sehen. Sollte sich ein böser Geist dazu entschließen die Braut „besetzen“ zu wollen, konnte er nicht feststellen, wer die echte Braut war.

Die Blumenkinder

Das Streuen von Blumen und Blüten ist ein alter, heidnischer Brauch. Der Duft der Blüten soll Fruchtbarkeitsgötter anlocken, die dem Brautpaar reichlich Nachwuchs bescheren.

Der Schleier

Der Brauch des Schleiertragens geht auf das 19. Jahrhundert zurück. Bereits zuvor galt er in vielen Kulturen als Symbol für Jungfräulichkeit und Reinheit. Er soll von der Braut getragen werden, um sie vor den Blicken fremder Männer (und Geister) zu schützen.

Die Hochzeitsmandeln

Im 17. Jahrhundert war es bei Hochzeiten üblich, Bonbonschachteln aus Gold, Silber oder Kristall zu überreichen. Diese teuren Gaben waren für das gewöhnliche Volk natürlich unerschwinglich. Sie erfanden daher eine eigene Tradition: Der Tüll des Brautkleides wurde zerschnitten, um darin gezuckerte Mandeln zu verschenken. Heute verschenken Brautpaare fünf Mandeln an die Hochzeitsgäste für Liebe, Glück, Treue, Erfolg und Fruchtbarkeit.

Über die Schwelle tragen

Nach einem alten heidnischen Glauben missgönnen Geister der Braut ihr Glück an ihrem Hochzeitstag. Daher lauern sie unter der Türschwelle und warten auf sie, um sie zu besetzen. Damit die arme Braut nicht mit den dunklen Mächten in Berührung kommt, trägt der Bräutigam sie schützend über die Schwelle.

Der Junggesellenabschied

Der Junggesellenabschied (heute auch oft als „Polterabend“ bezeichnet) ist ein Brauch aus dem antiken Griechenland und wird von Braut und Bräutigam meist getrennt gefeiert. In unserem Beitrag „Polterabend: Ideen und Spiele zum Poltern“ findet ihr alles rund um den JGA.

Der Schleiertanz

Viele beliebte Hochzeitsbräuche gehen auf germanische Traditionen zurück. Der Schleiertanz ist z.B. ein alter germanischer Brauch, der um Mitternacht stattfindet. Der Schleier wird der Braut gestohlen, in viele kleine Stücke gerissen und an die weiblichen Hochzeitsgäste verteilt. So werden sie vom Segen des Brautpaares profitieren.

Dosen ans Auto hängen

Leere Dosen werden an das Heck des Brautwagens gebunden. So sollen die Nachbarn in der Nähe hören, dass ein Brautpaar unterwegs ist.

Unser tietheknot-Tipp: Weitere Ideen rund um das Thema Hochzeitsbräuchte gesucht? Dann stöbert doch ein wenig in unserer Kategorie „Bräuche & Traditionen„. 

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